Bory Tucholskie to idealne miejsce na rodzinne wycieczki rowerowe. Kaszubska Marszruta to sieć 4 szlaków rowerowych wytyczonych w okolicach Chojnic, Brus czy Czerska. Pokonując prawie 200 km szlaków możemy poznać kulturę i tradycję miejscowej ludności jak również zapoznać się z najcenniejszymi przyrodniczo obszarami, czyli Parkiem Narodowym Bory Tucholskie. Poznaj szlaki rowerowe w Borach Tucholskich!

Die gelbe Strecke der „Kaszubska Marszruta“

Obwohl die gelbe Strecke, ähnlich wie die rote, von Charzykowy (Müskendorf) nach Czersk führt, haben die Beiden einen einzigen gemeinsamen, 19 km langen Abschnitt zwischen Chociński Młyn (Chotzenmühl) und Drzewicz.

Die Route läuft um den Nationalpark "Bory Tucholskie" herum, indem sie die Radfahrer durch die Wälder des Zaborski Landschaftsparks am westlichen Ufer des Charzykowski-Sees, und dann weiter entlang des linken Ufers des Brda-Flusses nach Rytel (Rittel) und entlang der Landstraße nach Czersk führt.

Die längste, fast 70 km lange Strecke der "Kaszubska Marszruta" stellt ganz bestimmt die Besucher zufrieden, die die Natur der Region auskosten und etwas über die Geschichte dieser Region erfahren möchten.

Die Länge der Route: 69,5 km

Vorgesehene Zeit: 7-9 Stunden.

0 km - Charzykowy (Müskendorf). Der beliebteste Erholungsort des Konitzer Landes (Ziemia Chojnicka). Hier befindet sich der Direktionssitz des Nationalparks "Bory Tucholskie" und des Zaborski Landschaftsparks. Müskendorf ist die Wiege des Binnenlandsegelsportes: hier funktionieren eine moderne Jachtanlegestelle und Segelclubs.

6,3 km - Las Wolność (der Wald "die Freiheit"). Ein Ort mit besonderen Natur- und Landschaftsvorzügen am westlichen Ufer des Müskendorfer-Sees. In seiner Umgebung liegen ein Quellengebiet, ein Moor sowie ein Moränenhügel bezeichnet als der Hügel "die Freiheit" - ein Aussichtspunkt.

10,9 km - Kopernica (Kupfermühle). Eine ehemalige Mühlensiedlung, umgeben von Wäldern, am westlichen Ufer des Müskendorfer-Sees. Durch die Kupfermühle verläuft der Czerwonka-Fluss, der an seiner Mündung in den Müskendorfer-See eine kleine Delta bildet.

14 km - Babilon (Babilon). Eine Waldsiedlung, die deutsch-polnische Grenze in der Zwischenkriegszeit. Bis heute sind die Gebäude des alten Grenzschutzes erhalten geblieben. Ganz in der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet der See Małe Łowne, dessen Ziel ist, die Moorpflanzenwelt und den Sumpfhochwald zu schützen.

19,3 km - Chociński Młyn (Chotzenmühl). Ein Dorf am Chotzen-Fluss (Chocina). Hier sind einige Häuser aus dem 19. Jh., einschließlich eines verlassenen Adelshofes, erhalten geblieben. Hier befindet sich auch eine alte kaschubische Hütte sowie die Überreste einer hölzernen Sägemühle am Chotzen, noch vor kurzem in ein hölzernes Mühlenrad mit einem Durchmesser von 2 m ausgestattet.

24,2 km - Swornegacie (Schwornigatz). Ein Erholungsort am Karsińskie-See, die perfekte Ausflugsbasis für Kanufahrten dank der entsprechend vorbereitetem Verkehrsknotenpunkt von Wasserstraßen, der von den Flüssen Brda (Brahe) und Zbrzyca sowie von den zahlreichen Seen (Karsińskie, Długie, Charzykowskie, Łąckie, Dybrzk, Płęsno) gebildet wird. Hier befinden sich zahlreiche Ferienbauernhöfe, Gästezimmer und Freizeitanlagen. Sehenswert sind hier die neobarocke Kirche der Hl. Barbara sowie das Kaschubische Haus der Volkskunst.

29,2 km - Drzewicz (Drewitz). Eine Waldsiedlung an der nördlichen Grenze des Nationalparks "Bory Tucholskie", attraktiv gelegen zwischen den Seen Łąckie und Dybrzk, die der Brda-Fluss verbindet. Durch das Dorf verlaufen mehrere Wander- und Fahrradrouten. Hier ist ein Forsthauskomplex vom Anfang des 20. Jhs. erhalten geblieben.

34,8 km- Czernica (Czernitza). Eine ehemalige Mühlensiedlung an den Seen Dybrzk und Kosobudno sowie am Bach Czernicki Rów. Hier sind ein hölzern-gemauertes Mühlengebäude aus dem Jahr 1903, eine historische Holzhütte mit Stallungen, als auch eine kleine Kapelle zu sehen, die an Brahe-Kanufahrten 1953 und 1966 der Priester Karol Wojtyła absolvierte.

38,1 km - Męcikał (Mentschikal). Ein Agrardorf am Brda-Fluss, der landesweit eine der hervorragendsten Kanurouten darstellt. In Mentschikal entwickelt sich der Tourismus in Ferienbauernhöfen sehr gut. In der Dorfumgebung sind die Überreste eines Partisanenbunkers aus dem zweiten Weltkrieg sowie das Naturschutzgebiet Moczadło, das die Natur eines Lobeliensees schützt.

44,7 km - Mylof (Mühlhof). Hier befindet sich ein Staudamm aus der Mitte des 19. Jhs., das Brda-Wasser staut und dadurch ein Becken mit 645 ha Fläche und bis zu 11 m Tiefe bildet. Auf der gegenüberliegenden Dammseite nimmt seinen Anfang das Große Brda-Kanal, an dem sich die polenweit größte Forellenzucht befindet.

52 km - Rytel (Rittel). Ein Urlaubsdorf am Großen Brda-Kanal, das eine Etappenstelle bei Kanufahrten auf diesem Fluss darstellt. Sehenswert ist hier die neobarocke Marienkirche, gebaut am Anfang des 20. Jhs.

64,5 km - Łukowo (Lukowo). In einer 3 km Entfernung von der Route, im Wald Bory Tucholskie liegt ein Dorf, in dessen Umgebung während des ersten Weltkrieges sich ein deutsches Gefangengenlager "Kriegsgefangenenlager Czersk" befand, durch das ca. 50.000 Soldaten, u.a. ukrainische, russische, rumänische, italienische vorbeigezogen, und ca. 5.000 ums Leben gekommen sind. In dieser Gegend gibt es ein Friedhof mit hunderten von Betonkreuzen sowie einen Steinobelisk, der den Opfern gewidmet ist.

69,5 km - Czersk (Czersk). Die Visitenkarte der Stadt ist die neogotische Kirche der Hl. Maria Magdalena aus den Jahren 1911-1913. In ihrem Inneren zeichnet sich der Hauptaltar (1611) mit dem Dreifaltigkeitsgemälde von Herman Han aus.