Gotische, barocke, aus Holz, aus Backstein, mit Lehm gefüllt und verputzt, in Flechtwerk- bzw. Fachwerkbauweise errichtet, so abwechslungsreich sind Sakralobjekte nur in Pommern. Die kostbaren Einrichtungen, Wandmalereien und die unglaublichen Glasmalereien vervollständigen den Gesamteindruck der Bauwerke.

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Jakob- und Michaelkirche in Mechowo

Mechowo /Mechau/ ist ein schönes Dorf, das malerisch über einer Schlucht am Rande der Darsluber Heide (Puszcza Darżlubska) gelegen ist.

Die ersten Erwähnungen über die Ortschaft als einem Ritterdorf, das den Zisterziensern verkauft wurde, stammen von ca. 1300.

In dieser Zeit wurde eine Pfarrei gebildet und wahrscheinlich wurde hier eine Kirche gebaut. Auf dem Hügel im Dorfzentrum befindet sich das Kirchengebäude. Die gegenwärtige Kirche stammt von 1742 und wurde vom Zisterzienserabt Jacek Rybiński gestiftet. Es handelt sich um ein einschiffiges Fachwerkgebäude auf steinerner Untermauerung. Die barocke Ausstattung stammt aus Zisterziensergaben. Sie weist interessante Schnitzwerkarbeiten auf. Der Hauptaltar beinhaltet das Gemälde Krönung der Heiligen Jungfrau Maria, das mit dem herausragenden pommerschen Kunstmaler, Hermann Hahn, in Verbindung gebracht wird. Am Lettner wurde ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert aufgehängt. Mit der Mechauer Kirche steht der gesellschaftliche Aktivist, kaschubischer Abgeordneter im preußischen Parlament, Pfarrer Bolesław Witkowski in Verbindung. Er wurde als sehr erfolgreicher Kräuterkenner bekannt. Er starb in den nahegelegenen Piasnitzer Wäldern im Herbst 1939.

Autor: LOT Norda

Foto: A.Słyszewska