Mit dem rad entlang der weichsel

Mit dem rad entlang der weichsel

Der Sommer ist vorbei, Hitze hat nachgelassen, man erinnert sich nur an Urlaub... so ist die richtige Zeit gekommen für das Umsteigen vom Strandtuch auf Fahrradsattel! Das Jahr der Weichsel vollumfänglich, deswegen sollte man sich jetzt auf den Fahrradweg entlang des längsten Flusses Polens machen. Am Weichsel-Radweg wird gerade gearbeitet, aber schon jetzt kann man mit ihm Pomorskie besichtigen. 

Das Projekt des Weichsel-Radweges setzt den Bau von einem Radweg entlang der Königin polnischer Flüsse voraus, der unter anderen zwischen den Hochwasserdeichen geführt wird. Außer wunderbaren Natur-Landschaften, mit denen der Weichselufer assoziiert wird, wird der Weg zur eigentümlichen Zeitreise. Unterwegs wird man ländliches, regionales Bauwesen bewundern. Zu seinen Beispielen gehören mehrere Häuser mit Bogengängen, hölzerne Hütten, Windmühlen oder Fachwerk- und Backsteinkirchen. Alles kann man in Werder-Dörfern sehen. Seine Geschichte reicht sehr weit zurück - sehr oft bis ins Mittelalter.

Wunder gotischer Architektur
Unterwegs oder in der Nähe vom Radweg locken die Touristen Perlen der Backsteinarchitektur aus Mittelalter. Manche von diesen charakteristischen Bauwerken werden heutzutage zu sonderbaren Touristik-Produkten, z.B. ehemalige Zisterzienser-Kathederale, Kreuzritterburgen in Malbork, Gniew, Sztum oder monumentaler Kathedrale-Burg-Komplex in Kwidzyn. Sein Angebot wird nicht nur auf Besichtigung beschränkt. Man bietet breite Palette von Attraktionen mit Übernachtung, Spektakeln, Inszenierungen oder Jahrmärkten.

Obwohl der Radweg offiziell noch nicht funktioniert, die Route entlang der Weichsel kann man leicht unter Einsatz von lokalen, ruhigen Straßen, Fragmenten der Weichsel-Schutzmauern und existierenden Radwegen machen.

Erste Etappe der Route von Gdańsk bis Tczew führt durch Danziger Werder. Östliche Peripherien von Gdańsk, Gemeinden Cedry Wielkie und Suchy Dąb sind ein in ehemaligem Delta von Weichsel gelegenes Flachland, das vor Jahrhunderten durch Kreuzritter und Mennoniten gewirtschaftet war. Wir reisen also entlang zahlreicher Kanäle, Martwa Wisła-Bettes und seines Durchstiches, heutzutage Hauptmündung des größten Flusses Polens. Unterwegs gibt es noch Hochwasserdeiche und Asphaltwege, durch Felder, Wiesen und unter den charakteristischen Reihen von Weiden.

Wie hat es früher funktioniert? Wie wohnte man früher?
Dazu bewundern wir hydrotechnische Leistungen von mehreren Generationen ehemaliger Siedler auf diesem Gebiet, Häuser mit Bogengängen und Fachwerkhäuser oder malerische Kirchen aus Mittelalter.

Linksseitiger Teil der Route von Tczew bis Opalenie liegt schon in Kociewie, im Land multikultureller Tradition und Geschichte. Unterwegs sehen wir historische Gitterbrücken, bewundern das Panorama aus dem Weichsel-Kai, besichtigen Tczew, um nachher über die Schönheit des Gotteshauses entzückt zu sein und Weichsel-Aussicht zu bewundern.

Zu Besuch beim Komtur…
Unbedingt sollte man eine Pause in Gniew machen, dort alte Kreuzritterburg und zauberhafte Altstadt besichtigen. Ein paar Kilometer weiter südlich gelangt man zur modernen Brücke, die zum anderen Ufer des Flusses in der Richtung von Kwidzyn führt. Überqueren wir den Fluss, sollten wir nach Norden kehren und so befinden wir uns in Powiśle. Hier warten auf Radfahrer solche Attraktionen, wie beispielsweise: monumentaler Kathedrale-Burg-Komplex in Kwidzyn, weite Panoramas des gegenüberliegenden, hohen Ufers von Weichsel, der Komplex von hydrotechnischen Bauten in Biała Góra oder an den Hochwasserdeichen gelegene Kirchen und malerische Siedlungen.

Erreicht man das Weichselgebiet der Landkreise von Malbork und Nowy Dwór, so kehrt man in Flachlandgebiete des Weichseldeltas zurück. Unbedingt sollte man einen der vielen, noch erhaltenen Friedhöfen der Mennoniten besichtigen, am typischen Werder-Bauernhof oder einer Windmühle anhalten. Zu den Attraktionen gehören zahlreiche Brücken, Schleusen und Anlegestellen. Bevor man auf das linke Ufer in Świbno zurückkommt, kann man sandige Strände der Weichselnehrung mit dem Rad bis zur Grenze zur Oblast Kaliningrad besichtigen.