Die Tucheler Heide, eines der größten Waldkomplexe in Polen, der ca. 3 Tausend Quadratkilometer nadelwaldbedeckter Gebiete, in den hauptsächlich die Kiefer vorherrscht, umfasst. Die landschaftliche Attraktivität wird durch das vielfältige Geländerelief mit weitläufigem Gewässernetz zusätzlich bereichert. Ein Teil der Wälder wurde unter Schutz gestellt und stellt gegenwärtig einen Nationalpark dar.

Der Nationalpark Tucheler Heide (Park Narodowy Bory Tucholskie) umfasst ein Gelände, das durch einen Gletscher, oder genauer gesagt durch Erscheinungen, die mit seiner Rückbildung am Ende der letzten Eiszeit zusammenhängen, geprägt wurde. Die schmelzende Eismassen und das unter ihnen hervorquellende Wasser, das riesige Mengen an Felsmaterial förderte, formten eine Ebenenlandschaft, die mit charakteristischen Rinnenseen versetzt ist. Eine geographische Sehenswürdigkeit des Parks bilden zweifelsohne große Anhäufungen von Sanddünen – eine Erscheinung, die eher mit der Meeresküste assoziiert wird – hier kommen sie als Binnendünen vor. Zahlreiche Geländevertiefungen, die oft mit Wasser gefüllt sind – bilden Spuren riesiger Eisblöcke, die sich vom Gletscher getrennt haben und als „totes Eis“ bezeichnet werden und die allmählich mit der Klimaerwärmung geschmolzen sind. Außer der vorherrschenden Kiefer kommen im Nationalparkgebiet auch seltene Pflanzen vor, die zu den Relikten der Zeit der Rückbildung des Inlandseises im Gebiet von Nordpolen gehören. Sie bedecken insbesondere weitläufige Torfgebiete, die durch das Bewachsen von flacheren Seen entstanden sind. Selten, aber umso interessanter, sind Exemplare jahrhundertealter Eichen und Buchen, die hie und da vorkommen und einst in der Tucheler Heide sehr verbreitet waren, die jedoch infolge menschlichen Raubbaus in der Vergangenheit dezimiert wurden.

Waldgebiete der Tucheler Heide bilden auch ein Rückzugsgebiet für Tiere, die typisch für Mitteleuropa sind, wie etwa Rehen, Wildschweine, Hirsche, Fuchse und sogar Wölfe. Die Vogelwelt in der Tucheler Heide umfasst seltene Vogelarten, wie etwa Birkhühner und Auerhühner, Schwarzstörche und Wanderfalken.

Das Gebiet der Tucheler Heide ist auch touristisch sehr attraktiv. Von den lokalen Attraktionen sollten an dieser Stelle Kajakrouten auf Flüssen und Seen, wie etwa auf dem Charzykowskie See und dem Großen Brahekanal, die Steinkreise in Odry /Odri/, oder die historischen hydrotechnischen Objekte genannt werden. Die gut entwickelte Übernachtungs- und gastronomische Infrastruktur umfasst Pensionshäuser und Ferienbauernhöfe.


tłum. EuroInterpret-D. Moser

Kaszubska Marszruta

Kaszubska Marszruta

Kaszubska Marszruta jest to sieć ścieżek i szlaków rowerowych, powstała w powiecie chojnickim. Łączy ona gminy powiatu( Czersk, Chojnice, Brusy, Konarzyny) i przebiega przez atrakcyjne tereny takie jak Charzykowy, Swornegacie.

W ramach projektu powstało 164,88km oznakowanych szlaków rowerowych( 4 szlaki i jeden łącznik). Część szlaków (61,11km) to specjalnie wybudowane ścieżki rowerowe biegnące wzdłuż ruchliwych szos. dodatkowo oznakowano 103,77km szlaków rowerowych, biegnącymi drogami asfaltowymi. Na trasie Kaszubskiej Marszruty umiejscowionych jest 12 miejsc odpoczynku, 42 tablice informacyjne zawierające mapę, informacje o atrakcjach w okolicy, 5 kładek nad jarami i potokami, przebudowę mostu na Brdzie w Babilonie, budowę 2 przejść dla płazów oraz mostu zwodzonego w Małych Swornychgaciach.

- szlak czerwony Charzykowy- Swornegacie- Brusy- Czersk

- szlak zielony Chojnice- Mylof- Brusy- Męcikał

- szlak żółty Charzykowy - Męcikał- Rytel- Czersk

- szlak czarny Konarzyny- Zielona Chocina- Chociński Młyn- Konarzyny