Die Danziger Bucht, die am südlichen Rand der Ostsee liegt, wurde zusammen mit ihrem westlichen Teil – der Putziger Wiek, infolge natürlicher Prozesse zu einem perfekten Wassersportrevier. Sie ist ein geschütztes Seegebiet und bildet für Polen einen Weg zur Ostsee.   

Die Grenze zwischen der offenen See und der Danziger Bucht verläuft entlang der Linie, die das Kap Rozewie (Rixhöft) mit dem Kap Taran an der Halbinsel Samland (die im Bereich Russlands liegt und z. B. für die weltweit größte Lagerstätte vom industriell gewonnenen Bernstein bekannt ist) verbindet. Im Laufe der Jahre wurde die Bucht zum Betreiben unterschiedlicher Sportarten exzellent vorbereitet, sowohl für Erholung als auch für Sport. Ein dichtes Netz von Marinas und Anlegestellen ermöglicht es, in alle Gebiete an der Bucht hinzufahren, und die Einfahrt in eine der drei Städten, die die sogenannte Dreistadt bilden, ist einfach und nett. Mehr Aufmerksamkeit erfordert von den Seglern die flachere Putziger Wiek (Zatoka Pucka), wo eine Weile der Unaufmerksamkeit häufig sehr schnell verifiziert werden kann und man landet auf einer Sandbank. Glücklicherweise sind alle Flachstellen und Sandbänke auf dem Wasser richtig gekennzeichnet und in die Seekarten (elektronisch oder auf Papier) eingetragen. Um anschaulich zu machen, wie schnell sich die Putziger Wiek verflacht, kann man gerade den Hering-Marsch (Marsch Śledzia) erwähnen, an dem die Teilnehmer regelmäßig seit 2002 quer über die Putzgier Bucht gehen, indem sie stets auf dem Meeresboden treten. Die einzige Etappe, wo man schwimmen muss, ist eine künstlich an den Sandbänken gebaggerte Fahrrinne, die sog. "Tiefe". Das Segeln mit Kielbooten ist hier zwar aufgrund der Tiefe des Fahrwassers beschränkt, aber diese spezifischen Umstände sind Grund dafür, dass die Putziger Wiek ein wahres Mekka für andere Wassersportarten geworden ist. Hunderte farbige Segel der Windsurfer und gleich viele bunte Drachen in der Luft, die den Kitesurfer gehören, sind außer den Yachten ein tägliches Bild in der Saison. Im Bereich der Danziger Bucht, so wie auf der ganzen Ostsee, sind Winde aus West und aus West-Süd überwiegend.

Kleine Distanzen zwischen den Orten an der Bucht entmutigen, von Ort zu Ort zu segeln. Durch das vor einigen Jahren realisierte Projekt "Ring Danziger Bucht" ("Pierścień Zatoki Gdańskiej"), in dessen Rahmen die notwendige Infrastruktur modernisiert bzw. ausgebaut wurde, wurde das Segeln noch bequemer. Nachstehend ein Vorschlag einer Segelroute über die Danziger Bucht.

Je nach der Zeit, die Sie zur Verfügung haben, eignet sich die Danziger Bucht sowohl für Familien-Segelfahrten, die einige Stunden dauern, als auch für Fahrten um die Halbinsel Hela (Hel), die über Dutzend Tage lang dauern und in Władysławowo (Großendorf) oder Łeba (Rahmel) an der offener See enden. 

Die Variante Dreistadt – In der Dreistadt (Gdańsk-Sopot-Gdynia / Danzig-Zoppot-Gdingen) stehen zur Verfügung drei Marinas, je eine im Zentrum jeder Stadt, und einige Marinas in Górki Zachodnie (Westlich Neufähr), wo u. a. das Nationale Segelzentrum (Narodowe Centrum Żeglarstwa) seinen Sitz hat. Das Segelzentrum bietet nicht nur Platz am Kai, sondern auch die Möglichkeit, Dienstleistungen einer mechanischen oder Bootsbauwerkstatt in Anspruch zu nehmen. Man kann auch Segel- und Motorboote in Charter nehmen. Der Yachthafen Górki Zachodnie (Westlich Neufähr) ist vom Yachthafen Gdańsk (Danzig) um 6 Seemeilen entfernt. Schon selbst die Einfahrt in den Stadtkern Danzigs stellt eine besondere Attraktion dar. Auf dem Hafenkanal fährt man an der Westerplatte, Festung Weichselmünde (Wisłoujście) sowie Werft- und Hafenkais vorbei. Die Aussichten sind abwechslungsreich. Die Fahrt bis zur Marina soll ca. 40 Minuten Zeit nehmen (es ist empfohlen, dem Hafenamt auf Kanal 14 zu melden, dass man auf die Mottlau (Motława) fahren will). In Hochsaison kann man nur schwer einen freien Platz finden, insbesondere bei den Seglertreffen, obwohl die Organisatoren in solcher Zeit das Anlegen an der Langen Brücke (Długie Pobrzeże) und entlang der Strecke vom Hilton Hotel / Schwanturm (Baszta Łabędź) bis zur Tankstelle erlauben. Darüber hinaus wird die Stromversorgung geboten.

Da sich die Marina im Stadtzentrum befindet, bietet sich somit eine breite Palette an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, sowohl für einen kurzen Aufenthalt, wann man was Gutes essen kann, als auch für einen mehrstündigen Besuch der Stadt. Unter den empfehlenswerten Objekten ist der Seeklub "Zejman" ("Seemann") zu nennen, der nicht lange her sich in einem Speicher aus dem 17. Jahrhundert auf der Speicherinsel befand und heute seinen Standort im Leegetor am ehemaligen Wassergraben hat. In dem stimmungsvollen Inneren des Klubs wurden über 17 Tsd. Exponate zu Meeresthemen gesammelt, die in den Räumen ausgestellt wurden. "Zejman" ist auch ein Pub.

Auf eine Distanz von 6 Seemeilen müssen sich auch diejenigen vorbereiten, die von der Danziger Marina nach Sopot (Zoppot) segeln möchten. Nach der Zurücklegung des Hafenkanals und Überqueren der Fahrrinne für Einheiten, die in den Danziger Hafen einlaufen, fährt man weiter am Strand entlang. Die einzige charakteristische Stelle, die man unterwegs sieht, ist die Mole in Brzeźno (Brösen) (das Anlegen nicht möglich). In Brzeźno (Brösen) beginnt ein Strand, der sich praktisch bis nach Gdynia (Gdingen) erstreckt. Ungefähr auf halbem Weg wird die sandige Küste durch… die Mole in Sopot (Zoppot) unterbrochen, an der (fast an der Spitze) eine Marina errichtet wurde.

Die Zoppoter Marina ist unter den dreistädtigen Seehäfen am jüngsten und wurde 2011 in Betrieb genommen, und zwar als das einzige Objekt dieser Art, welches einige hundert Meter weit in die See hinein erbaut wurde. Das An- und Ablegen in der Marina soll keine Schwierigkeiten bereiten, da das Fahrwasser genug tief ist und man muss keine Sandbänke fürchten. Nach der Ankunft in Sopot (Zoppot) soll keiner Langeweile haben. Außer der Fußgängerzone, die zu den beliebtesten Promenaden Polens zählt, hat die Stadt ein reiches touristisches Angebot und in Sommersaison gibt es zahlreiche Events, wo jeder etwas für sich finden kann. Auf den Seglern, die nicht nur in der Marina bleiben möchten, wartet auf der Spitze der Mole das Restaurant Meridian, über dem das Hafenamt (Bootsmann-Amt) seinen Sitz hat. Die Stadt ist Gastgeberin für die jährliche Veranstaltung Sopot Match Race, die um die Wende Juli / August als Ausscheidungskampf von ISAF Match Racing World Championship stattfindet.

Die letzte Marina der Dreistadt (von der Danziger Seite her gesehen) ist Gdynia (Gdingen). Die Marina Gdynia befindet sich auch praktisch im Stadtzentrum mit benachbartem Strand. Das Einlaufen mit einer Yacht ist nicht schwer, soweit man im ausgetonnten Fahrwasser bleibt. Einige Meter Richtung Ufer gibt es eine Verflachung, wo man häufig die Menschen stehen sieht. Im Hinblick auf den Verkehr in der Marina, die Menge der Einheiten und zusätzlich z. B. Kinder aus einer der Segelschulen, die mit ihren Optis ein- und auslaufen, kann sich erweisen, dass die Breite des Einlaufsfahrwassers zu klein ist, und deswegen ist sehr wichtig, wachsam zu beobachten, was auf dem Wasser geschieht, und beim Einlaufen, ob sich hinter dem Wellenbrecher zufälligerweise welcher Mast Richtung Ein-/Auslauf nicht verschiebt, was eine Yacht, die uns entgegen fährt, ankündigen würde. Den Bootsmann können Sie auf Kanal 12 rufen, es wird aber praktiziert, per Handy beim ihm anzurufen, denn der Kanal 12 auch für den Hafen Gdynia bestimmt ist (der Kanal 12 kann natürlich immer auch für den Kontakt zum Bootsmann verwendet werden). Aufgrund der fehlenden freien Plätze empfehlen wir, sich mit dem Bootsmann in Kontakt zu setzen, damit er Ihnen die richtige Anlegestelle zeigt, umso mehr, dass im Sommer in der Marina ein Gedränge herrscht. Neben allen notwendigen Medien steht Ihnen eine Bar und ein Segelgeschäft auf dem Marinagelände zur Verfügung. Ihren Sitz haben hier auch einige Yachtklubs. Merken Sie bitte einem Dalben (zur Berichtigung der Ablenkung), die ca. 40 m vom Ufer entfernt ist und sich relativ nah zu dem Wellenbrecher des Segelhafens befindet. Auf der Bake sitzt eine zwei Meter große Gestalt eines Jungen mit Taktstock, der mit dem Namen "Träumer – Wellen-Dirigent" genannt wird.

 Beim Auslaufen aus der Gdinger Marina fahren Sie weiter Richtung Putziger Wiek (Zatoka Pucka), die der westlicher, viel flacherer Teil der Danziger Bucht ist. Man muss merken, dass sich die Kielyachten auf diesem Gewässer strikt auf den bestimmten Schifffahrtsstraßen bewegen dürfen, und die hiesigen Untiefen für nicht nur einen Steuermann eine Überraschung waren. Wenn man sich aber an das richtige Fahrwasser hält, ist das Segeln sehr angenehm und sicher. Unterwegs, bevor Sie zum Putziger Teil der Bucht gelangen, wartet auf Sie ein ziemlich charakteristisches Bauwerk. Nach dem Überqueren der Fahrrinne fährt man weiter Richtung Kap Rewa. An der Höhe des Gdinger Stadtteils Babie Doły (Hexengrund) sehen Sie, einige hundert Meter vom Ufer entfernt, eine Ruine einer deutschen Testanlage für Torpedos (Torpedowaffenplatz) aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Obwohl Konzepte zur Bewirtschaftung dieses alten militärischen Objektes von Zeit zu Zeit erscheinen, wurde bisher keins davon umgesetzt. (In einem der Konzepte plante man hier ein Konferenzzentrum mit Segelanlegestelle und Taucherzentrum – immer wieder kann man hier in der Nähe Gruppen der Sporttaucher sehen.) Man kann zwar von der Seite der offenen See an die Anlage näher kommen, aber wir raten Ihnen entschieden von den Versuchen ab, näher zu kommen oder anzulegen. Den Anker in der Nähe von der Anlage zu werfen, ist auch keine gute Idee. Auf dem Boden liegt Betonschutt. Zum Torpedowaffenplatz gehört noch ein zweiter Teil (heute die sog. "Formoza"), der sich in Oksywie (Oxhöft) befindet, wo Soldaten andauernd bleiben.

Im westlichen Teil der Putziger Wiek werden die Segler von Puck (Putzig) – einem der ältesten polnischen Häfen eingeladen. Über Jahrhunderte war hier der Fischfang ein Hauptgewerbe, mit der Zeit aber wurde es der Handel. Der Putziger Hafen war sicher im 16. Jahrhundert besonders stolz, als er zweifach Hauptbasis der polnischen Kriegsflotte war. Um nach Puck zu kommen, nehmen Sie Richtung "Tiefe" ("Głębinka"), das einzige Fahrwasser, das für Kielyachten sicher ist (und das durch den jährlichen "Hering-Marsch" /'Marsz Śledzia"/ berühmt gemacht wurde). Von dieser Stelle her nehmen Sie Richtung Tonne Rzucewo (Rutzau) [RZUC] und weiter Tonne Puck (Putzig) [P-K]. Jetzt bleibt es Ihnen nur, nach einer gut sichtbaren Landmarke auszuschauen. Im Hafen, der zugleich Fischerhafen, dessen Teil als Marina abgetrennt wurde, können Segelboote bis 20 m Länge und 2,8 m Tiefgang anlegen. Den Bootsmann ruft man auf Kanal 10. Über die Stadt Puck (Putzig) können Sie hier mehr lesen und hätten Sie Lust, die schwingende Yacht auf ein… Fahrrad zu tauschen, empfehlen wir Ihnen eine interessante Route "Ring Putziger Wiek" ("Pierścień Zatoki Puckiej").

 Der weitere Punkt auf der Bucht-Karte ist der Hafen Jastarnia (Heisternest). Zuerst peilen Sie nach Leuchttonne Jastarnia [JAS], die auch volkstümlich als KASZYCA genannt wird. Ab diesem Punkt fahren Sie in die Richtung, die durch 2 Markierungen der Deckpeilung angezeigt wird. Die Entfernung von der Tonne JAS bis an die Hafenleuchten beträgt ca. 1000 m. Auf dem Hafengelände befindet sich ein Fischerhafen, Marina (eigentliche zwei Marinas: die Marina der Liga für Landesverteidigung (LOK) und Marina Jastarnia (Heisternest)) sowie Anlegestelle für die Fähre (sog. Wasserstraßenbahn) Linie 520, die nach Gdynia (Gdingen) pendelt (die Auskunft können Sie beim Bootsmann auf Kanal 10 UKF erhalten). Jastarnia ist ein besonderer Ort, und zwar unter anderem durch den General Mariusz Zaruski. In den 30er Jahren des letzten Jahrhundert wurde der Ort zur Wiege des polnischen Segelsports auf See. Der hölzerne Schoner "Zawisza Czarny" und nach dem Krieg die Gaffelketsch "Generał Zaruski" wurden zu Wahrzeichen der Stadt. Wie es bei den meisten Seeorten ist, war Jastarnia ursprünglich ein Fischerdorf und der Fischfang war hier ein Hauptgewerbe. Heute noch liegen hier Kutter an und man kann die Atmosphäre eines Fischerdorfes richtig spüren. Die Situation, dass der Fischerhafen und die Marina einen gemeinsamen Standort haben, hat gleich viele Befürworter und Gegner, aber dadurch wird ein "Abstecher" zur Halbinsel immer eigenartig und unvergesslich sein und Dutzende von Möwen, die die einlaufenden Kutter begleiten, lassen nicht vergessen, wo man ist. An dieser Stelle empfehlen wir natürlich, was von frischem Fisch aus der Ostsee zu kosten, … oder die Hafen-Bar zu besuchen, wo seit Jahren leckere, im alten Ofen gebackene Pizza serviert wird. Merkenswert ist die Idee, ein kleines Bauwerk aus Beton (die ehemalige Messstelle des deutschen Torpedowaffenplatzes), welches aus dem Wasser bei Jurata herausragt, für ein Restaurant am Wasser auszubauen. Man hat dabei selbstverständlich auch eine Festmachestelle für Segelboote vorhergesehen. Ein interessantes Konzept, nach dem eine Stelle geschafft werden sollte, wo man sehr originell und – wortwörtlich auf dem Wasser essen könnte, bleibt leider bisher nur eine nicht verwirklichte Idee.

Und so sind Sie zum letzten Hafen an der Bucht – dem Hafen Hel (Hela) angekommen. Hel (Hela) ist wahrscheinlich bei den Touristen am beliebtesten, weil der Ort an der Spitze der gleichnamigen Halbinsel gelegen ist. In der Saison platzt das Städtchen aus allen Nähten und die Fahrt mit dem Auto kann einige Stunden Zeit kosten. (Die Strecke Gdynia – Hel (Gdingen – Hela) beträgt ca. 75 km auf Achse, sie kann aber bei der Spitzenbelastung am Sommerwochenende eine recht lange Reise werden). Glücklicherweise fahren Sie mit einer Yacht J . Warten muss man nur, wenn gerade eine andere Yacht aus der Marina auslauft. (An dieser Stelle empfehlen allen, die einen Besuch in Hel im Sommer planen, auf Wasser zu fahren. Gdańsk, Sopot und Gdynia (Danzig, Zoppot, Gdingen) bieten in der Sommersaison Fähren, die als Wasserstraßenbahnen bezeichnet werden.). Beim Besuch in der Marina Hel brauchen Sie beim Einlaufen keine größeren Schwierigkeiten zu erwarten. Der Hafen befindet sich von der Innenseite der Halbinsel. Bei der Anfahrt von der offenen See her müssen Sie auf eine Untiefe an der Spitze aufpassen. Sie wurde mit der südlichen Kardinal-Tonne gekennzeichnet. Weiter sollen Sie nördlich fahren und nun nach einem charakteristischen weißen Gebäude ausschauen, das mit seiner Form an ein Ei oder, wie die anderen es wollen, eine Zwiebel J (die erste Version ist populärer) erinnert. Im "Ei" befanden sich früher Sanitätsstellen, die die Segler in Anspruch nehmen konnten, und auch eine touristische Infostelle. Heutzutage ist das Objekt, vermutlich infolge verschiedener Komplikationen, nicht immer verfügbar. Ähnlich, wie in Jastarnia (Heisternest), befindet sich hier neben der Marina auch ein Fischerhafen (an der gegenüberliegenden Seite des Hafens) und eine Festmachestelle für Fähren (sog. Wasserstraßenbahnen). Der Verkehr kann in der Saison stark sein und wir empfehlen Ihnen, sich beim Bootsmann auf Kanal 10 UKF zu melden (dem gleichen Kanal wie in Jastarnia und Puck). Es kann passieren, dass Sie nach dem Einlauf in das Hafenbecken den Bootsmann auf Rad auf Sie warten sehen. Er wird Ihnen, bei Gedränge, den richtigen Platz zeigen, die Gebühr erheben und erklären "was und wie" in der Marina läuft. Man kann sich hier auch "auf Stunden" aufhalten, um z. B. in einem der Restaurants an der Straße Wiejska (Dorfstraße), die mit charakteristischen Fischerhausarchitektur bebaut ist, zu Mittag zu essen. Weitere Attraktionen von Hel (Hela) beschreiben wir hier.

Bisher führte Ihre Segelfahrt innerhalb einer Seebucht. Jetzt kommt die Zeit, in die offene See zu rudern – Richtung: Władysławowo (Großendorf). Nach dem Umsegeln der Halbinsel Hel (Hela) fährt man nach Westen. Vor Ihnen 18 Seemeilen an der Halbinsel entlang (unter Voraussetzung günstiger Winde), peilen Sie nach Tonne Władysławowo [WŁA]. Die sichere Fahrtrichtung zeigen 2 Markierungen der Landmarke (eine auf dem Wellenbrecher und eine auf dem Turm des "Fischerhauses" ("Dom Rybaka")). An der Höhe der rechten Wellenbrecherleuchte nehmen Sie Richtung Hafeneingang (Vor dem Einlauf in irgendeinen Hafen empfiehl sich, die Details auf der Wasserkarte nachzuschauen, und von allen Navigationswarnungen erfahren Sie beim Büro für Hydrographie). Festmachestellen und Y-Landungsstege befinden sich am Yachtkai (einem abgetrennter Teil des Hafens Władysławowo (Großendorf) – des größten Fischerhafens Polens). Sie sind nur wenige. Im Zimmerpreis ist Wasser und Strom inklusive. Für Toiletten ist extra zu bezahlen. Der Bootsmann ist auf Kanal 10 UKF zu erreichen. Weil Sie doch im Fischerhafen sind, können Sie täglich Fischerkutter hören, insbesondere diese, die gerade vom Fischfang zurückkehren, und zwar aufgrund der begleitenden Möwen. Jeden Tag kann man am Kai frischen Fisch direkt von Bord kaufen. Nach einer schweren Segelfahrt empfehlen wir Ihnen einen Besuch beim Olympiastützpunkt Cetniewo (Cettnau) (Ośrodek Przygotowań Olimpijskich), wo u. a. Schwimmhalle, Sauna, Kältekammer und Tennisplätze für Gäste von außerhalb zugänglich sind. Der Hafen Władysławowo (Großendorf) ist aufgrund seiner Lage sehr populär und wird häufig von Seglern besucht, insbesondere unterwegs bei einer längeren Fahrt.

Der letzte Yachthafen an der Küste Pommerellens ist Łeba (Leba). Beim Anlaufen ist nach der Tonne Łeba und dann nach dem Sektorlicht, das zwischen den Einfahrtsfeuern des Hafens sichtbar ist, auszuschauen. Der Einlauf soll bei guter Witterung nicht schwer sein. Dieser ist aber beim Hafenamt (VHF 12,16) oder in Marina (VHF 12,16,17) zuvor zu melden – hier erhalten Sie alle Informationen zu den Bedingungen für die Einfahrt in den Hafen. In der Gegend des Hafens gibt es Verflachungen, die bei schwierigen Bedingungen und großer Welle schon manche Yachten überrascht haben. Der Segelhafen ist ein umfassend ausgestattetes Objekt, das nach der Meinung mehrerer Segler zu den besten an der polnischen Küste zählt. Die Stadt lockt mit einem reichen touristischen Angebot, zu dem Sie hier mehr lesen können. Wir empfehlen Ihnen das größte Labyrinth Polens (auch in 3D) und einen Ausflug in den Slowinzischen Nationalpark (Słowiński Park Narodowy), um die berühmten Wanderdünen zu sehen.

Going fishing in Pomorskie

Fishery

Surfcasting – wędkarstwo plażowe

Route der Wasserkraftwerke auf der Radaune

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Szlak Wierzycy

Rzeka tysiąca mostków

Nogat, Elbinger Weichsel (Szkarpawa) und Königsberger Weichsel (Wisła Królewiecka) - mit dem Kajak durch die Flüsse des Werder Rings (Pętla Żuławska)

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