Die Vielfalt der Landschaft und der Geländebeschaffenheit bewirkt, dass Pomorskie einen vorzüglichen Ort zum Betreiben des Fahrradtourismus darstellt. Jeder findet hier etwas für sich: die Kaschubei mit ihren Anhöhen, der Werder (Żuławy) mit seinem vorwiegend flachen Landschaftsbild, wogegen in Kociewie und der Unteren Weichsel (Powiśle) beide diese Landschaftsformen auftreten. 


     Freunde des Mountainbiking werden die kaschubischen Anhöhen in der Umgebung von Kartuzy /Karthaus/ und Chmielno /Chmelno/ lieben. Das Fahrradwegenetz ist hier vielleicht nicht allzu stark ausgebaut, jedoch können Wanderwege genutzt werden, von denen es ziemlich viele gibt und welche die schönsten Gebiete der Kaschubischen Schweiz umfassen. Dabei sollten jedoch die starken Höhenunterschiede beachtet werden, wodurch die Routen teilweise einen Bergcharakter einnehmen. Im westlichen Teil der Kaschubei sollte zwischen Bytów /Bütow/ und Słupsk /Stolp/ über die Fahrradroute ein Ausflug zum Landschaftspark Stolpetal (Park Krajobrazowy Dolina Słupi) unternommen werden, dessen Hauptsehenswürdigkeit, die im europäischen Maßstab einzigartigen Wasserkraftwerke bilden. Die wichtigste Route der Umgebung von Słupsk ist der Greifenring (Pierścień Gryfitów), der u.a. einen Teil des Karierten Landes (Kraina w Kratę) mit seiner Hauptstadt Swołowo (Schwolow), die auch Pommersches Dorf des Kulturerbes genannt wird, bildet. Diese Route stellt vorzüglich die Regionalarchitektur dieses Gebiets mit ihren charakteristischen Fachwerkhäusern vor.


      In anderen Teilen der Kaschubei weist die Umgebung von Kościerzyna /Berent/ und Chojnice /Konitz/ etwas einfachere Routen auf. Zu den interessantesten Fahrradrouten gehören Routen in der Umgebung des Wdzidzer Landschaftsparks (Wdzydzki Park Krajobrazowy) (in der Nähe von Kościerzyna) sowie in der Umgebung des Nationalparks Tucheler Heide (Park Narodowy Bory Tucholskie) (in der Nähe von Chojnice). Die Routen führen durch die wertvollsten natürlichen Gebiete beider Parks, weshalb der Besucher die Gelegenheit bekommt, in direkten Kontakt mit der Natur zu kommen und die außergewöhnliche Landschaft, wie etwa die Umgebung des Wdzidzer Sees im Gebiet des Wdzidzer Landschaftsparks oder den Bach der Sieben Seen im Nationalpark Tucheler Heide zu bewundern.


     Im Norden der Kaschubei entsteht eine attraktive Fahrradroute, die als Touristische Route der Nordkaschubei bezeichnet wird und durch die Kreise Pucki und Wejherowski führt. Sie wird einen Ring bilden, der die touristisch interessantesten Ortschaften und Gebiete beider Kreise umfassen wird. Die Gesamtroutenlänge beträgt 133 km. Die wichtigste Route innerhalb des Fahrradwegenetzes in der Nordkaschubei stellt die Fahrradroute auf der Halbinsel Hela (Półwysep Helski). Sie gehört zu den attraktivsten und beliebtesten Fahrradrouten in Pomorskie. Sie führt entlang der Putziger Nehrung (Mierzeja Helska) und verschafft den Fahrradfahrern die Aussicht auf ungewöhnliche Landschaften der Putziger Wiek (Zatoka Pucka). Einen zusätzlichen Vorzug bildet die gute Verkehrsanbindung (mit dem Zug und auf dem Wasserweg!) eines jeden Routenabschnitts.


     Eine besonders gut entwickelte Fahrradwegeinfrastruktur mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad weist Kociewie auf. Die Routen führen über Feld- und Waldwege sowie über öffentliche Wege mit unterschiedlich starkem Verkehrsaufkommen. Außer natürlichen Vorzügen bieten touristische Routen von Kociewie auch zahlreiche historische Objekte in den wichtigsten Ortschaften der Kreise Stargardzki und Tczewski (u.a. in Tczew /Dirschau/, Pelplin, Gniew /Mewe/, Skarszewy /Schöneck/ oder Starogard Gdański /Preußisch Stargard/). Ein wichtiger Vorzug des Routennetzes von Kociewie ist seine Verkehrsanbindung. Als Ausflugsstützpunkte können nämlich Städte dienen, die über eine Zuganbindung verfügen (Starogard Gdański und Tczew), weswegen Touristen direkt an Stellen gelangen können, von wo aus sie ihre Ausflüge starten, oder unterschiedliche Routen je nach Wunsch verbinden können, da die Routen miteinander vernetzt sind.


    Die Untere Weichsel (Powiśle) bietet sechs Routen an, die zwischen Kwidzyn /Marienwerder/, Sztum /Stuhm/, Prabuty /Riesenburg/, Dzierzgoń /Christburg/ und Malbork /Marienburg/ verlaufen. Die Gesamtlänge aller Routen im Gebiet der Unteren Weichsel beträgt 240 km.


     Die interessanteste Fahrradroute im Gebiet des Werders (Żuławy) ist die Mennonitenroute, welche die Hauptachse für die Tourismusentwicklung in der Region bildet. Sie umfasst Ortschaften, die das Kulturerbe des Werders sowie die Besiedlungsgeschichte im Gebiet des Weichseldeltas darstellen. Zu den wertvollsten Objekten auf der Route gehören die einzigartigen Laubenganghäuser, gotische Kirchen, sog. Holländische Gehöfte sowie Überreste von Mennonitenfriedhöfen. Auf der Route befinden sich Informationstafeln, welche die Geschichte des jeweiligen Objekts darstellen sowie Archivphotos, Landkarten oder Stiche beinhalten.

 

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