Stolpe, Radaune, Ferse, das sind Flüsse, die dank ihrer Lage und der Energie ihrer Wasserströmung genutzt wurden, um auf ihnen Wasserkraftwerke einzurichten. Viele Objekte sind bis heute in Betrieb und können besichtigt werden. Das älteste Wasserkraftwerk in Europa, Struga, oder das höchst gelegene Wasserkraftwerk auf der Radaune, Biełkowo, das sind nur einige der Objekte die es wert sind, besichtigt zu werden. Physikalische, chemische und mathematische Gesetze, die in Brücken, Maschinen, ehemaligen Fabrikobjekten gebändigt wurden und die auf thematischen Ausstellungen u.a. im Centrum Hevelianum vorgestellt werden.

tłum. EuroInterpret-D. Moser

Wasserwegeknotenpunkt Rybina (Elbinger Weichsel- Königsberger Weichsel-Tuga)

Das Werdergebiet stand einst unter Wasser, heute stellt es eine Senke, die bis auf das Niveau von 1,8 m u. d. M. heranreicht.

Dieses Gebiet bietet eine Übersicht über unterschiedliche Geräte und Entwässerungstechniken, die vom Mittelalter bis zur Gegenwart verwendet wurden.


Der Werder wurde oft von Überschwemmungs- und Kriegskatastrophen betroffen, als ein großer Teil der Geräte zerstört wurde und wir nun nur einen kleinen Teil der Geräte besichtigt oder genutzt werden kann. Durch ihre einzigartige Lage stellt die kleine Werder Ortschaft Rybina einen Wasserwegeknotenpunkt. Es fließen hier die Gewässer der Elbinger Weichsel, Königsberger Weichsel und der Tuga zusammen. Im Verlauf der Zeit wurden hier u.a. eine Schmalspurbahndrehbrücke, eine Pumpenstation, eine Zugbrücke auf der Königsberger Weichsel und der Elbinger Weichsel errichtet. Die Elbinger Weichsel stellt einen der wichtigsten Verkehrswege dieses Gebiets, über den man zum Frischen Haff gelangen kann. In den letzten Jahren hat auch die Königsberger Weichsel als der alternative Übergang zum Frischen Haff an Bedeutung gewonnen. Die Tuga stellt eine Wasserverbindung zwischen Szkaropowa, Nowy Dwór Gdański sowie Nowy Staw.