Stolpe, Radaune, Ferse, das sind Flüsse, die dank ihrer Lage und der Energie ihrer Wasserströmung genutzt wurden, um auf ihnen Wasserkraftwerke einzurichten. Viele Objekte sind bis heute in Betrieb und können besichtigt werden. Das älteste Wasserkraftwerk in Europa, Struga, oder das höchst gelegene Wasserkraftwerk auf der Radaune, Biełkowo, das sind nur einige der Objekte die es wert sind, besichtigt zu werden. Physikalische, chemische und mathematische Gesetze, die in Brücken, Maschinen, ehemaligen Fabrikobjekten gebändigt wurden und die auf thematischen Ausstellungen u.a. im Centrum Hevelianum vorgestellt werden.

tłum. EuroInterpret-D. Moser

Reda – ein naher aber unbekannter Fluss

Unbeständig, unvorhersehbar, überraschend und unglaublich mannigfaltig - so kann man kurz den Fluss Reda charakterisieren.

Reda entlang kann man wilde und vom Menschen unberührte Orte sowie mehr regulierte Abschnitte finden. Bis zur Mündung in den Orle-See ist der Fluss eher anstrengend. Mal enger, mal breiter hat sie viele Hindernisse im Flussbett, es tauchen Sandbänke und feste Hindernisse in Form von Überwegen und kleinen Brücken auf, über die man den Kajak manchmal hinübertragen muss. Den nächsten Abschnitt (bis nach Wejherowo) bewältigt der Fluss in einem breiten Flussbett, in dem man auf keine Hindernisse stößt. Auf dieser Strecke ist die Reda reguliert. Hinter Wejherowo wird sie wieder natürlicher, ungewöhnlich mäandrierend, wild und ermutigend. Obwohl sie in einem breiten Flussbett fließt, ist die Strömung hier und da schnell, es tauchen Stromschnellen und Hindernisse in Form von Bäumen auf. Einige Kilometer vor der Mündung in die Putziger Wiek fließt der Fluss ins Vogelreservat Beka hinein, vor dem die Paddeltour beendet werden muss.


Die Reda-Route: 28 km
Anzahl der Tage: 1
Empfohlene Route: Zamostne - Reda
Anzahl der Portagen: 3
Schwierigkeitsgrad: Oberlauf - mittelschwer und anstrengend, Mittel- und Unterlauf - mittelschwer