Bory Tucholskie to idealne miejsce na rodzinne wycieczki rowerowe. Kaszubska Marszruta to sieć 4 szlaków rowerowych wytyczonych w okolicach Chojnic, Brus czy Czerska. Pokonując prawie 200 km szlaków możemy poznać kulturę i tradycję miejscowej ludności jak również zapoznać się z najcenniejszymi przyrodniczo obszarami, czyli Parkiem Narodowym Bory Tucholskie. Poznaj szlaki rowerowe w Borach Tucholskich!


Komunikat dot. stanu szlaków

W związku z nawałnicą, która miała miejsce 11 sierpnia 2017 roku na terenie Borów Tucholskich, informujemy, że szlaki rowerowe Kaszubskiej Marszruty są przejezdne. Jednocześnie informujemu, że na niektórych odcinach wystepują utrudnienia związane z naprawą szlaków, a prowadzone roboty ograniczają możliwość płynnego przejazdu.

Kaszubska Marszruta została oczyszczona i doprowadzona do stanu użyteczności, jednak w dalszych częściach lasów nadal prowadzone są prace porządkowe, w związku z czym obowiązuje zakaz wchodzenia do lasów przyległych do ścieżek.


Durch das Grüne Herz Pommerns

Zweifellos einer der attraktivsten Radausflugsvorschläge in Pommern.

Die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und an wertvollen Objekten sowie die einzigartige Natur überraschen sogar einen erfahrenen Radtouristen, der schon einiges gesehen hat.


Die Route nimmt ihren Anfang in Rytel (Rittel) und führt durch Bory Tucholskie (Tucheler Heide), dann den Zaborski Land und den Bytowski Land in Richtung Dolina Słupi (Stolpetal). Entlang diesen Flusses führt die Route bis ans Meer, nach Ustka (Stolpmünde). Die letzte Etappe deckt sich mit der internationalen R10-Route und verläuft am südlichen Ufer des Lebasees, durch Kluki (Klucken), nach Łeba (Leba).


Es ist ein ziemlich langer Ausflug, den aufgrund des Straßenbelags und einer Vielzahl an besichtigungswerten Objekte am besten auf fünf Tage zu verteilen ist. Einige Strecken besitzen einen sumpfigen bzw. sandigen Straßenbelag (insbesondere im Stolpetal, in der Nähe von Bytów (Bütow) sowie in der Umgebung von Klucken), deshalb, trotz der beträchtlichen Routenlänge, werden Fahrräder mit breiten Geländereifen eindeutig empfohlen.


Die Route nimmt ihren Anfang in Bory Tucholskie und führt von Rytel durch Mylof (Mühlhof), Brusy (Bruß) und Leśno (Lesno), entlang der Routen der "Kaszubska Marszruta", zuerst der gelben, und von Mylof nach Brusy - der grünen. Es ist das sog. Zaborski Land. Von Brusy nach Przymuszewo (Zwangshof) führt die Route entlang des schwarz-gelben literarischen Weges Namens Anna Łajming, dann der nicht gekennzeichneten Straße nach Sominy (Sommin), wo eine Übernachtung empfohlen wird. Von Sominy führt die nicht gekennzeichnete Route USBS (Ustka/Stolpmünde/ - Słupsk/Stolp/ - Bytów/Bütow/ - Sominy/Sommin/) durch Studzienice (Stüdnitz) nach Bütow Richtung Stolpetal. Auf dem Gebiet des Landschaftsparks "Dolina Słupi" befinden sich historische Wasserkraftwerke; die USBS-Route verläuft gemeinsam mit der gekennzeichneten blauen Radroute von Krosnowo (Kroßnow) nach Krępa Słupska (Krampe). Die zweite Übernachtung wird im Stolpetal, in der Nähe von Dębnica Kaszubska (Rathsdamnitz) bzw. Krzynia (Krien) empfohlen.


Eine weitere interessante Stelle an der Route ist die historische Stadt Stolp, wo man eine Pause einlegen kann und die Stadt besichtigen (Bahn- und SKM-Verbindungen) oder den Ausflug entlang der blauen Route "W Dolinie Moszczeniczki" (Mostbach) fortsetzen und Bierkowo (Birkow), ein Dorf des "karierten Landes" (Kraina w Kratę) besuchen. Es lohnt sich auch einige Kilometer von der Route abzuweichen und das schönste Dorf dieser Gegend - Swołowo (Schwolow) - besuchen. Die weitere Etappe ist der Ausflug nach Ustka (Stolpmünde) (ungekennzeichnete Route), von wo aus der Weg entlang der sog. "Zwinięte Tory" nach Rowy (Rowe) führt. In Ustka, Poddąbie (Neu Strand) bzw. in Rowy wird die nächste Übernachtung empfohlen. Die Reise geht weiter entlang des Küstenabschnitts der internationalen R10 -Route, durch das interessante Dorf Kluki (Klucken) (Freilichtmuseum), das südliche Ufer des Lebasees entlang nach Łeba, wo die wandernden Dünen des Slowinzischen Nationalparks zu sehen sind. In der Umgebung von Łeba wird die letzte Übernachtung empfohlen. In der Sommer-Saison kann man von Łeba durch Lębork (Lauenburg) in die Dreistadt zurückkehren bzw. die Reise nach Osten, Richtung Puck (Putzig) und Wejherowo (Neustadt) fortsetzen.


Eine interessante Möglichkeit der Routenmodifizierung (Die Route wird um ca. 30 km verlängert) ist, die Reise in Konitz (Chojnice) zu beginnen. Reist man entlang der in diesem Reiseführer beschriebenen Routen, kann man bei einem Ausflug auch den zweiten Nationalpark in der Wojewodschaft Pommern besuchen, den Nationalpark "Bory Tucholskie" (Tucheler Heide). Um die vorgeschlagene Variante zu folgen, muss man Chojnice (Konitz) Richtung Charzykowy (Müskendorf) verlassen, dann nach Chociński Młyn (Chotzenmühl) fahren, und dann von Chotzenmühl die Greenway-Route "Naszyjnik Północy" durch die Gebiete des Zaborski Landschaftsparks nach Leśno (Lesno) zu reisen. Von diesem Ort aus ist der Ausflug gemäß Beschreibung fortzusetzen.


Die Route:

0 km - Rytel (Rittel) (Bahnhof). Ein Urlaubsort an der Brda, an der Landesstraße Nr. 22; im Dorf eine neobarocke Kirche. Wir fahren die gelbe Route der "Kaszubska Marszruta" entlang vom Bahnhof durch die Stadtmitte, an der Kirche vorbei, über die Brücke auf der Brda nach Westen.


4,2 km - Rittel-Sägemühle (Bahnhof ca. 300 m).


8,1 km - Mylof (Zapora) (Mühlhof). Der prächtige Staudamm aus der Mitte des 19. Jhs. und ein Wasserkraftwerk, der Anfang des Brda-Kanals, ein Campingplatz, ein Restaurant (hervorragende geräucherte Forellen aus der nahegelegenen, angeblich der größten in Polen, Forellenzucht). Wir wechseln zur grünen Route.


21,6 km - Kosobudy (Kossabude). Ein Fahrradweg nach Brusy (Bruß).


24,6 km - Brusy (Bruß). Eine mächtige, neoromanische Kirche. Ein Bahnhof. Gastronomieobjekte. In der nahegelegenen Brusy Jaglie (Bruß-Jaglien ) eine kaschubische Hütte, die Werkstatt und das Museum des kaschubischen Künstlers Józef Chełmowski. Wir nehmen jetzt die schwarz-gelbe literarische Route von "Anna Łajming" Richtung Norden.


32,4 km - Leśno (Lesno). Steinkreise und ein Grabhügelfriedhof, eine barocke Holzkirche mit historischer Ausstattung und mit dem höchsten Holzturm in Pommern.


36,9 km - Wysoka Zaborska (Wyssokasaborska). Aufbewahrte traditionelle Holzgebäude.


39,1 km - Przymuszewo (Zwangshof). Die Gedächtniskammer der kaschubischen Schriftstellerin Anna Łajming. Wir fahren eine schöne, gerade Straße die Seen entlang, durch Peplin (Peplin) und Skoszewo (Skozewo) nach Sominy (Sommin).


48,6 km - Sominy (Sommin). Ein zauberhaftes Urlaubsdorf an den Somińskie und Dywańskie Seen, eine Holzkirche, ein Schäferbauernhof, Urlaubsanlagen, ein Reitclub. Ein perfekter Ort zum Übernachten. Hier nimmt die ungekennzeichnete USBS-Route ihren Anfang.


56,1 km - Studzienice (Stüdnitz). Ein Urlaubsdorf am Studzieniczno-See.


69,6 km - Bytów (Bütow). Das monumentale Kreuzritterschloss, aktuell das Westkaschubische Museum, ein gotischer Turm der ehemaligen Kirche, die in der Mitte des 19. Jhs. errichtete Katharinenkirche mit eklektischen Stil, die orthodoxe Kirche des Hl. Georgs aus dem 17. Jh. - die ehemalige evangelische Kirche, ein schöner Markt und historische kleine Bürgerhäuser, eine prächtige Eisenbahnbrücke auf dem Boruja-Fluss, aus dem 19. Jh.


73,0 km - Dąbie (Dembeck). Achtung!Eine schwierige, sandige Waldstrecke.


80,6 km - Osieki Bytowskie (Wusseken). Ein Ferienbauernhof in der alten Brennerei, in der Nähe ein Gutshof und ein Park.


84,4 km - Krosnowo (Kroßnow). Von diesem Ort aus fahren wir nach Krępa Słupska (Krampe) die blaue Route "Dolina Słupi" entlang.


92,3 km - Gałąźnia Mała (Klein Gansen). Das großartigste und größte Wasserkraftwerk auf der Stolpe mit charakteristischen Wasserleitungen, in der Nähe das Naturschutzgebiet "Dolina Huczka".


98,4 km - Konradowo. Das schwerzugängliche Wasserkraftwerk Strzegomino aus den Jahren 1922-1924.


102,4 km - Krzynia (Krien). Ein Wasserkraftwerk von 1926, der Krzynia-See - ein Freizeit- und Erholungsort.


107,8 km - Dębnica Kaszubska (Rathsdamnitz). Eine Kirche aus dem 16.-17. Jh. mit Fachwerkquerschiff und Presbyterium, im Dorf und seiner Umgebung einige Ferienbauernhöfe, eine gute Übernachtungsmöglichkeit.


110,6 km - Skarszów Dolny (Unter Scharsow). Ein Wasserkraftwerk auf der Skotawa, von 1922.


119,4 km - Krępa Słupska (Krampe). Das Ende der Route "Dolina Słupi" (Stolpetal). Eine Fahrradhaltestelle, Bildungspfade.


Achtung!Von Krampe nach Bruskowo Wielkie (Groß Brüskow) kann man bequem mit asphaltierten Radwegen durch Słupsk (Stolp) ankommen (Eisenbahn-, SKM-Verbindung).Bei der Gelegenheit lohnt es sich, diese interessante, denkmalvolle (u.a. das Herzogsschloss, das Rathaus) Stadt zu besichtigen sowie die größte Sammlung von Witkacyschen Werken in Polen sehen.


124,6 km - Kobylnica (Kublitz). Wir fahren nach Norden, dann Richtung Birkow, die blaue Route "W Dolinie Moszczeniczki" entlang.


132,1 km - Bierkowo (Birkow). Ein Dorf des "karierten Landes", regionale Bauweise. Ein asphaltierter Fahrradweg nach Brüskow.


133,1 km - Bruskowo Wielkie (Groß Brüskow). Ein weiteres Dorf des "Karierten Landes". In der Nachbarschaft liegt Schwolow (Swołowo), die Hauptstadt des "karierten Landes".


146,1 km - Charnowo (Arnshagen). Eine Kirche aus dem 16. Jh.


153,6 - Ustka (Stolpmünde). Von Stolpmünde aus fahren wir nach Osten die Route "Zwinięte Tory" entlang.


175,2 km - Rowy (Rowe). Ein Urlaubsort, eine neoromanische Kirche, schöner Strand.


187,4 km - Smołdzino (Schmolsin). Ein Urlaubsort, in der Nähe liegt die Anhöhe Rowokół (ein Aussichtsturm, ein Naturschutzgebiet). Die Direktion und das Museum des Slowinzischen Nationalparks. Ein Wasserkraftwerk auf dem Fluß Łupawa (Lupow). Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie.


196,4 km - Kluki (Klucken). Das Freilichtmuseum, ein Museum des Slowinzischen Dorfes. Die Vielzahl von Aufmerksamkeit erregenden Bauernhöfen und von weiteren Beispielen der typischen Dorfbauweise dieser Region. Ein Regionalwirtshaus.

Achtung!Die Strecke zwischen Smołdzino und Główczyce hat einen sehr schlechten, schlammigen Straßenbelag.Um sie zurückzulegen, sollte man sich mit viel Zeit und gutem Humor rüsten.Kleidung zum Wechseln kann auch nützlich sein.


204,3 km - Główczyce (Glowitz). Ein Gemeindedorf, eine neogotische Kirche und ein Schloss.


213,0 km - Izbica (Giesebitz). Ein Urlaubsdorf zwischen Sümpfen am südlichen Ufer des Lebasees gelegen.


229,0 km - Łeba (Leba) (Bahnhof). Ein großer Urlaubsort, in der Sommer-Saison mit einer Eisenbahnverbindung mit der Dreistadt.