Fischerhäfen in den Küstenortschaften unserer Region haben einen festen Platz im Landschaftsbild Pommerns eingenommen. Außer ihrer ursprünglichen Funktion bilden sie heute auch eine große touristische Attraktion und locken Unmengen von Touristen an, welche nach der besonderen Atmosphäre eines Fischerhafens suchen. Die Häfen verzaubern mit ihrem maritimen Klima, wobei die bunten Fischkutter, Fischerboote oder die zum Trocknen aufgehängten Netze ihnen einen märchenhaften Charakter verleihen. Es gibt sehr viele dieser schönen Bilder unserer Küstenlandschaft, es reicht nur in eins der kaschubischen Dörfer aufzubrechen um all das mit eigenen Augen zu sehen.


tłum. EuroInterpret D. Moser

Hafen in Ustka

Ustka /Stolpmünde/ ist über 700 Jahre alt. In seiner langen Geschichte gehörte es den Danziger und Stettiner Herzögen, den Deutschen und den Dänen.

Im Mittelalter bildete es einen Seehafen für Słupsk /Stolp/, der einige Kilometer den Lauf der Stolpe aufwärts gelegen ist.


Ustka /Stolpmünde/ ist über 700 Jahre alt. In seiner langen Geschichte gehörte es den Danziger und Stettiner Herzögen, den Deutschen und den Dänen. Im Mittelalter bildete es einen Seehafen für Słupsk /Stolp/, der einige Kilometer den Lauf der Stolpe aufwärts gelegen ist. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Kurgäste hierher, obwohl es erst zur Jahrhundertwende vom 19. zum 20 Jh. zu einem Modekurort geworden ist. In jener Zeit ist die Kurarchitektur mit kleinen Hotels und Pensionshäusern, geschmückt von hölzernen Veranden, sowie mit Seestränden, balneologischen Zentren und einem Kurhaus entstanden. Im Sommer besuchen Ustka vor allem Feriengäste und Einwohner des nahe gelegenen Słupsk /Stolp/, jedoch im Winter bis zum Frühling kommt in die Stadt und ihre Umgebung eine große Anzahl von Anglern, die auf den Lachs und Meerforelle aus sind, die in die Stolpe zum Leichen schwimmen.

tłum. EuroInterpret-D. Moser