Fischerhäfen in den Küstenortschaften unserer Region haben einen festen Platz im Landschaftsbild Pommerns eingenommen. Außer ihrer ursprünglichen Funktion bilden sie heute auch eine große touristische Attraktion und locken Unmengen von Touristen an, welche nach der besonderen Atmosphäre eines Fischerhafens suchen. Die Häfen verzaubern mit ihrem maritimen Klima, wobei die bunten Fischkutter, Fischerboote oder die zum Trocknen aufgehängten Netze ihnen einen märchenhaften Charakter verleihen. Es gibt sehr viele dieser schönen Bilder unserer Küstenlandschaft, es reicht nur in eins der kaschubischen Dörfer aufzubrechen um all das mit eigenen Augen zu sehen.


tłum. EuroInterpret D. Moser

Fischerhafen in Władysławowo

Seine Anfänge reichen in die 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück, als es den Hauptfischereihafen Polens an der offenen Ostsee stellte.

Bis heute handelt es sich um den größten Fischereihafen unseres Landes. Seit den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde er größtenteils für Touristen geöffnet. Jeder kann aus der Nähe die zahlreich am Kai liegenden Fischkutter und die Arbeit der Fischer und der speziellen Hafenausrüstung in Augenschein nehmen. Es legen hier Jachten und Segelboote an. Angelfahrten auf offener See erfreuen sich eines immer größeren Zulaufs, alle Interessierte finden im Hafen zahlreiche Wasserfahrzeuge, welche die Ausflüge dieser Art anbieten.

Der Hafen von Władysławowo /Großendorf/ bildet einen der beliebtesten Spazierorte in diesem Teil der Kaschubei. Der Wellenbrecher, der einen hervorragenden Aussichtspunkt auf den Hafen, die Ostsee und den Strand bietet, ist zugleich eine Spaziermeile. Im Hafenbereich befindet sich auch ein kleines Museum, wo Exponate ausgestellt werden, welche die Geschichte der Fischerei darstellen. In direkter Nachbarschaft erhebt sich ein mächtiges Gebäude des sog. Fischerhauses mit seinem charakteristischen Turm, an dessen Spitze eine Aussichtsplattform eingerichtet wurde. Im Dorf selbst befindet sich auch ein Schmetterlingsmuseum.

tłum. EuroInterpret D. Moser